Der Preisverfall für Gold im April 2013 könnte einen neuen Nachfrageboom entfachen. Zumindest wenn die Entwicklung auf asiatischen Märkten anhält. Vor allem in der Türkei, traditionell einer der größten Märkte für das glänzende Edelmetall, wird wieder mehr Gold verkauft als in den Rekordpreis-Zeiten zuvor. Denn diese hatten es vielen türkischen Goldliebhabern schwer gemacht, Goldmünzen oder Goldschmuck zum Beispiel als Hochzeitsgeschenk oder für den eigenen Luxus zu erwerben. Hatten sich die Einfuhren zwischen 2010 und 2011 noch verdoppelt, wobei die Goldbörse in Istanbul zum zweitgrößten Transaktionsmarkt der Welt aufstieg, sank die Nachfrage während der anschließenden Preisrallye merklich.

Nun, nach dem Preisrutsch, griffen viele Türken wieder zu und ließen den Goldpreis wieder leicht steigen. Auch in Indien, China oder Dubai führten verstärkte Käufe für eine Belebung auf dem Goldmarkt. Experten vermuten, dass europäische oder amerikanische Anleger bei den anziehenden Preisen nachlegen und einen neuen Boom entfachen können. Zumal die Unsicherheit bei der weltweiten Finanzkrise und die Inflationsängste anhalten.

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