Im Indischen Ozean vor der Küste der afrikanischen Insel Madagaskar haben Forscher der Deutschen Rohstoffagentur (Dera) große Kupfervorkommen entdeckt. Bei einer Forschungsfahrt holten die Rohstoff-Experten Erze aus bis zu 3.400 Metern Tiefe an die Oberfläche, die mit rund 24 Prozent einen ausnehmend hohen Kupferanteil aufwiesen – den bisher höchsten aller Edelmetallvorkommen auf dem Meeresboden, so der Expeditionsleiter Ulrich Schwarz-Schampera.

Neben Kupfer vermuten die Wissenschaftler weitere Edelmetalle wie Gold, Silber, Wismut, Indium oder Selen in der Rohstoffstätte. Nun wollen die Experten der Dera, die zur Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe gehört und im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums unterwegs war, einen deutschen Antrag auf eine Erkundungslizenz prüfen. Diese Lizenzen werden seit dem vergangenen Jahr von der Uno-Meeresbodenbehörde vergeben.

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