Die österreichische Anlagemünze „Wiener Philharmoniker“ gehört zu den erfolgreichsten Goldmünzen Europas, in den Jahren 1992, 1995 1996 und 2000 erklärte sie der World Gold Council sogar zur „meistgekauften Münze der Welt.“ Sie wird seit 1989 von der Münze Österreich in Wien herausgegeben und besitzt in der 1-Unzen-Ausgabe einen Nennwert von 100 Euro (seit 2002, zuvor betrug der Nennwert 2.000 Schilling).

Auf der Vorderseite ist die Orgel aus dem Goldenen Saal des Musikvereins zu sehen, die beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker stets die Kulisse prägt. Die Rückseite zeigt verschiedene Instrumente des Orchesters. Beide Motive stammen von Thomas Pesendorfer, dem Chefgraveur der Münze Österreich.

Die Österreicher stellen gern Sonderprägungen Ihrer „Wiener Philharmoniker“-Münze her. Die 20-Unzen-Version von 2009 zum 20-jährigen Bestehen mit einem Nennwert von 2.000 Euro war noch bescheiden im Vergleich zur Sonderausgabe fünf Jahre zuvor. Damals, zum 15-jährigen Bestehen der Münze, ließ „Big Phil“ die Münzenwelt aushorchen. So wurde eine 1000-Unzen-Version der „Wiener Philharmoniker“ genannt, Nennwert 100.000 Euro, bestehend aus 31, 103 Kilogramm purem Gold, weltweite Auflage: 15 Stück. „Big Phil“, die damals vor dem als Goldmünze verkleidetem Riesenrad des Wiener Praters vorgestellt wurde, stellt noch heute ein absolutes Highlight der Münzwelt dar.

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