Im Vorfeld der Uhren- und Schmuckmesse Inhorgenta im Febraur 2012 in München hat das Goldhandelshaus pro aurum vor Schmuck als reiner Wertanlage gewarnt. Das Aufgeld, dass ein Investor für Design, Produktion und Vertrieb zahlen müsse, sei im Vergleich zur Anlage in Barren oder Münzen unverhältnismäßig hoch.

Beim Wiederverkauf zähle häufig nur der reine Materialwert, und da müssten Juweliere zur Kostendeckung häufig einen kräftigen Aufschlag verlangen. Auch die Mehrwertsteuer, die man für den Kauf eines Schmuckstücks entrichten muss, zahle ein potenzieller Käufer in den wenigsten Fällen zurück.

Nach Schätzungen von führenden Scheideanstalten lagern allein in Deutschland allein rund 3.000 Tonnen Gold in Form von Schmuck in Kassetten und Tresoren. Bei den hohen Goldpreisen werden nach Expertenmeinung derzeit bis zu drei Tonnen monatlich wieder verkauft.

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